Physiotherapeut Gangschule

 

Beruf Physiotherapeut im Sozialwerk Meiningen

Viele Menschen leiden chronisch oder temporär unter einer eingeschränkten Mobilität. Ursachen hierfür können ein Unfall oder eine Krankheit sein. Typische Beschwerden wiederum sind Rückenschmerzen, Kieferschmerzen oder Beeinträchtigungen beim Laufen oder Gehen. Für die Wiederherstellung der Mobilität ist der Physiotherapeut verantwortlich. Der Beruf des Physiotherapeuten gehört dementsprechend zu den klassischen Gesundheitsberufen und präsentiert sich hier im direkten Zusammenspiel mit anderen medizinischen Berufsgruppen wie Ärzten, Ergotherapeuten oder Pflegekräften. Im Beruf Physiotherapeut ausgebildete Fachkräfte sind hier im Sozialwerk Meiningen gut aufgehoben, denn ihnen präsentiert sich ein vielfältiges Tätigkeitsfeld in einem starken Netzwerk.

Wie sieht der Beruf Physiotherapeut aus?

Bis in die 1990er Jahre hinein war für den Beruf des Physiotherapeuten noch der Begriff "Krankengymnast" gebräuchlich. Mittlerweile spricht man aber einheitlich vom Physiotherapeuten. Hierbei handelt es sich um ein in erster Linie körperliches Training, das der Wiederherstellung der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers dient. Dabei kommen zahlreiche unterschiedliche Methoden und Techniken zum Einsatz. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen gehören zum Alltag, denn neueste medizinische Erkenntnisse führen immer wieder dazu, dass Techniken und Maßnahmen erweitert, angepasst oder komplett umgestaltet werden. Der Physiotherapeut arbeitet eng mit anderen Experten aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich zusammen. So bekommt er seine Patienten normalerweise über eine ärztliche Überweisung oder über die Anordnung eines Heilpraktikers.

Wie wird man Physiotherapeut?

Die Ausbildung im Beruf Physiotherapeut ist deutschlandweit über das MPhG (Masseur- und Physiotherapeutengesetz) geregelt. Zugangsvoraussetzung ist entweder ein Realschulabschluss oder ein erweiterter Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer abgeschlossenen zweijährigen Berufsausbildung. Den Beruf des Physiotherapeuten können Interessierte entweder an einer staatlichen oder einer privaten Berufsfachschule erlernen. Je nachdem, sind Ausbildungsbeginn und -abschluss zeitlich flexibel. Mittlerweile bieten einige Institutionen auch entsprechende Studiengänge - oftmals im dualen System - an. Gegebenenfalls können neben dem qualifizierenden Schul- bzw. Ausbildungsabschluss weitere Voraussetzungen gelten:

  • polizeiliches Führungszeugnis
  • Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs
  • Nachweis über gesundheitliche Eignung

Die klassische Ausbildung im Beruf Physiotherapeut dauert drei Jahre, ist an eine konkrete Ausbildungs- und Prüfungsverordnung geknüpft und umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil. Insgesamt entfallen 2.900 Stunden auf die Theorie, während die Praxis mit 1.600 Stunden berücksichtigt wird. Die praktischen Erfahrungen dienen der Vertiefung des in der Theorie Gelernten und werden bei verschiedenen Praktika und Hospitationen in medizinischen Einrichtungen und Praxen gesammelt. In der Ausbildung zum Beruf des Physiotherapeuten werden die folgenden Inhalte vermittelt:

  • Anatomie
  • Physiologie
  • Krankheitslehre
  • Behandlungstechniken
  • Prävention
  • Rehabilitation

Im Anschluss erfolgt eine dreiteilige Prüfung, die als Examen sowohl einen schriftlichen wie auch einen mündlichen und einen praktischen Teil umfasst.

Welche Aufgaben übernimmt man im Beruf des Physiotherapeuten?

Im Beruf des Physiotherapeuten können gesundheitlich bzw. medizinisch Interessierte in zahlreichen unterschiedlichen Einrichtungen arbeiten und dort abwechslungsreiche Aufgaben übernehmen. In Senioren- und Altenheimen sieht das Tätigkeitsspektrum meist anders aus als in physiotherapeutischen Praxen oder in sportmedizinischen Einrichtungen. Auch in Wellnesshotels können Fachkräfte tätig werden. Die alltäglichen Aufgaben beginnen bei der Anamnese, in deren Verlauf der Patient ausgiebig mithilfe verschiedener Techniken untersucht wird. Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgt daraufhin die Planung der Behandlung mit einem individuellen Therapieplan. Anschließend geht es an die direkte Umsetzung dieses Plans. Dabei können verschiedene Methoden und Techniken hilfreich sein:

  • Atemübungen
  • Kräftigungsübungen
  • Bewegungsübungen
  • manuelle Therapie
  • Kälte- oder Wärmeanwendungen

Im Anschluss an die Durchführung werden die Ergebnisse dokumentiert. Mit dem Beruf des Physiotherapeuten geht zudem die ausführliche Beratung der Patienten einher. Bei Schmerzen oder Problemen mit dem Bewegungsapparat wird der Physiotherapeut so zum direkten Ansprechpartner.

Physiotherapeut Wassergymnastik
Physiotherapeut Wassergymnastik
Physiotherapeut Gangschule
Physiotherapeut Gangschule
Physiotherapeut Mobilisationsübung
Physiotherapeut Mobilisationsübung

Wie sieht die Arbeit mit dem Beruf Physiotherapeut im Sozialwerk Meiningen aus?

Fachkräfte im Beruf Physiotherapeut werden im Sozialwerk Meiningen regelmäßig vor neue Aufgaben und abwechslungsreiche Herausforderungen gestellt. Gemeinsam mit einem erfahrenen Team sind sie für die Betreuung von jährlich rund 2.000 Patienten im Geriatrischen Fachkrankenhaus zuständig. Die intensive Betreuung und Behandlung von Menschen im hohen Lebensalter verlangt ein besonderes Fingerspitzengefühl, erweist sich jedoch als besonders abwechslungsreich. Die Vergütung erfolgt tariflich nach AVR-DW EKM und ein zukunftsorientiertes Anstellungsverhältnis mit vielen Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung ist ebenfalls gegeben.

Welche Zukunftsperspektiven bietet der Beruf Physiotherapeut?

In einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden, stehen medizinische und gesundheitliche Berufe vor einer immer größeren Herausforderung. Fachkräfte werden deshalb nicht nur in der Pflege, sondern auch in der Physiotherapie gesucht. Das gilt vor allem in ländlichen Regionen, in denen sich der demographische Wandel verstärkt bemerkbar macht. Mit dem Beruf des Physiotherapeuten bekommen ausgebildete Fachkräfte entsprechend hervorragende Zukunftsperspektiven geboten. Viele Weiterbildungen sorgen für ausreichend Abwechslung. Hierzu gehören beispielsweise anerkannte Ausbildungen in der manuellen Lymphdrainage, der Vojta-Therapie, dem Bobath-Konzept oder der allgemeinen manuellen Therapie. Auch eine Weiterbildung zum Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung gehört ist möglich.

Aktuelle Stellenangebote als

Aktuell sind für diesen Beruf keine offenen Stellen vorhanden. Gerne können Sie aber die Möglichkeit der Initiativbewerbung nutzen.