Verwaltung Wirtschaftsbereich Berufsfeld Küche

 

Küchenhilfe

Der Beruf Küchenhilfe

Je größer die Küche eines Gastronomiebetriebes wird, desto mehr ist der verantwortliche Koch oder Küchenchef auf die Hilfe anderer bei der Zubereitung der Speisen angewiesen. Neben anderen Köchen kommen hier Küchenhilfen zum Einsatz.

Auch als Beikoch oder Aide de Cuisine bezeichnet führen sie zumeist einfachere Tätigkeiten durch oder leisten Zuarbeiten. Dazu gehören beispielsweise die Mitwirkung bei der Zubereitung einfacherer Speisen, das Waschen, Schälen und Schneiden von Obst und Gemüse und das Vorbereiten und Reinigen von Arbeitsmaterialien. Mit zunehmender Erfahrung übernimmt eine Küchenhilfe auch die Herstellung kleinerer Speisen selbstständig, garniert Vor-, Haupt- sowie Nachspeisen und beteiligt sich an der Vorausplanung der nächsten Tage. In der Regel haben Küchenhilfen keinen Gästekontakt sondern arbeiten viel mehr "hinter den Kulissen". Dort bedienen sie Küchenmaschinen, kontrollieren Lagerbestände und sind (mit-)verantwortlich für Aufräum- und Reinigungsarbeiten.

Wie wird man Küchenhilfe?

In den allermeisten Fällen verlangen Unternehmen von Küchenhilfen keine eigenständige Ausbildung. Viel mehr sind persönliche Eigenschaften gefragt, wie beispielsweise Teamfähigkeit, Flexibilität (auch angesichts der Arbeitszeiten), gewissenhafte Arbeit und etwas praktische Begabung. Durch die vielfältigen Aufgaben und den oft hektischen Ablauf in der Küche ist auch eine gewisse Stressresistenz und Belastungsfähigkeit in der Regel sehr wichtig. Das Mitbringen bereits gesammelter Erfahrung oder eine vorangegangene Ausbildung zum Hauswirtschafter können von Vorteil für die Bewerbung sein.

Manche Bildungsträger in Deutschland bieten allerdings auch eine Ausbildung zum Beikoch an. Diese schulische Vollzeitausbildung dauert je nach Bildungseinrichtung zwei bis drei Jahre. Wesentliche Zulassungsvoraussetzungen für die Ausbildung gibt es nicht, lediglich die zuvor beschriebenen persönlichen Voraussetzungen sollten erfüllt sein und der Interessent muss eine Belehrung zum Thema Hygiene erhalten (haben). Für die Ausbildung und die spätere Arbeit als Beikoch relevante Schulfächer sind Mathematik und Deutsch.

Auch die Inhalte der Ausbildung variieren von Ausbilder zu Ausbilder. Überwiegend vermittelt werden die Zubereitung von einfachen warmen und kalten Gerichten sowie deren Präsentation und umfangreiche Kenntnisse zu Themen wie Hygiene, Arbeitssicherheit, Bestimmung von Portionsmengen und -größen, Preissetzung und Reinigung.
Ihren Abschluss findet die Ausbildung zum Beikoch zumeist in einer praktischen Prüfung vor einem Prüfungsausschuss.

Auch nach der Ausbildung haben Beiköche ihr Fachwissen stets aktuell zu halten und sind dazu angehalten, es zu erweitern. Für Küchenhilfen und Beiköche werden zahlreiche Weiterbildungen und Qualifizierungslehrgänge angeboten, auch eine Aufstiegsweiterbildung zum Koch ist möglich.

Da es sich bei der Ausbildung zum Beikoch um eine schulische Ausbildung handelt, wird diese nicht vergütet. Mitunter fallen sogar Kosten für Lehrgänge, Fachliteratur und Arbeitsmittel an.

Verwaltung Wirtschaftsbereich Berufsfeld Küche Besprechung
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Wo arbeiten Küchenhilfen und Beiköche?

Arbeit finden Küchenhilfen und Beiköche prinzipiell überall dort, wo größere Küchen betrieben werden. Dies schließt neben den herkömmlichen Gastronomiebetrieben wie Hotels oder Restaurants beispielsweise Krankenhäuser, Altenpflegeeinrichtungen oder Catering-Firmen mit ein.

Was verdienen Küchenhilfen?

Das Sozialwerk bezahlt seine Mitarbeiter tariflich nach AVR-DW EKM.

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