Verwaltung Wirtschaftsbereich Berufsfeld Küche

 

Koch

Der Beruf Koch

Ein Koch ist die Führungskraft in einer (Groß-)Küche. Hier organisiert er die Arbeitsabläufe, verwaltet die Vorräte, koordiniert die Versorgung und plant die Speiseversorgung voraus. Das wichtigste ist aber: Er kocht das Essen. Bei zunehmender Größe einer Küche delegiert er zwar immer mehr Teile des Zubereitungsprozesses an andere Köche oder Küchenhilfen, jedoch ist er es, der am Ende dafür die Verantwortung trägt, dass die gewünschte Speise auf dem Teller landet. Dabei hat sie sowohl den Wünschen des Gastes, seinen eigenen Qualitätsansprüchen, Maßgaben seines Arbeitgebers und gesetzlichen Qualitäts- und Hygienestandards zu entsprechen.

Im Laufe seines Werdegangs spezialisiert sich ein Koch oft zusätzlich.
Man unterscheidet die Spezialisierungen auf die Zubereitung von Beilagen, kalten Speisen, Saucen oder Nachspeisen. Eine andere Unterscheidung erfolgt anhand der Gastronomieart, in der der Koch tätig ist, beispielsweise Kantine, Restaurant oder Hotel. Weiterhin wäre zu unterscheiden, welcher Art das Speiseangebot der betreffenden Gastronomie ist (zum Beispiel Buffet oder à la carte).

Je größer eine Küche ist, desto umfangreicher ist die Hierarchie der dort arbeitenden Köche und Küchenhilfen. Hier gibt es mitunter vier bis fünf Hierarchieebenen, man unterscheidet beispielsweise Küchenchef, Sous-Chef, Postenchefs und Lehrlinge.

Wie wird man Koch?

Koch wird man durch eine dreijährige schulische oder duale Ausbildung. Zu dieser wird man üblicherweise mit einem Hauptschulabschluss zugelassen. Zu beachten ist an dieser Stelle, dass eine rein schulische Ausbildung nicht vergütet wird.
Im ersten Ausbildungsjahr erlernt der angehende Koch theoretische Grundlagen des Arbeitens in einer Küche, im Service und im Lager. Dazu gehört beispielsweise das Zubereiten erster einfacher Speisen, der korrekte Umgang mit Gästen, sowie Hygienestandards. Im zweiten Ausbildungsjahr stehen dann auf der Zubereitung vielfältiger Gerichte aus pflanzlichen Rohstoffen und Fleisch, deren ansehnliche Präsentation sowie die Anfertigung und das Anrichten von Nachspeisen auf dem Stundenplan. Der Fokus des zweiten Jahres liegt im Allgemeinen auf dem à la Carte-Geschäft. Man hat außerdem seine ersten Einsätze im Ausbildungsbetrieb, plant dabei eigenständig die nötigen Arbeitsschritte und organisiert diese selbst.
Das dritte Ausbildungsjahr sieht die umfassende Anwendung des Gelernten vor. Man berät selbstständig Gäste, plant und kocht Festessen und bedient sich dabei allen nationalen und internationalen Gerichten im Repertoire.
Ihren Abschluss findet die Ausbildung schließlich in einer schriftlichen Prüfung, in der verschiedene Fächer in unterschiedlichem Umfang geprüft werden und einer praktischen Prüfung, in der man eigenständig aus einem gegebenen Vorrat an Waren ein 3-Gänge-Menü plant, zubereitet und anschließend einer Kommission ansprechend präsentiert. Hierbei wird im Gespräch auch die Gästeorientierung des Auszubildenden geprüft.

Ist man erst einmal Koch, hört das Lernen eigentlich nie auf. Unzählige Qualifizierungslehrgänge, (Aufstiegs-)Weiterbildungen und sich stets ändernde gesetzliche Bestimmungen bieten Köchen exzellente Entwicklungsmöglichkeiten.

Verwaltung Wirtschaftsbereich Berufsfeld Leiter Küche Hr. Schmidt
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Verwaltung Wirtschaftsbereich Berufsfeld Küche Besprechung
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Was verdient ein Koch?

Über das Gehalt eines Koches lassen sich nur schwer zuverlässige Angaben machen, zu sehr schwankt dieses angesichts Fähigkeiten und Ruf des Koches bzw. Gastronomieart und Ruf des Arbeitgebers.

Wie sind die Aussichten auf einen Berufseinstieg als Koch?

Der Trend zu einer umwelt- und gesundheitsbewussteren Ernährung auf der einen und die zunehmend beliebte Erlebnisgastronomie auf der anderen Seite sorgen für gute Aussichten für Köche auf dem Arbeitsmarkt.

Aktuelle Stellenangebote als

Aktuell sind für diesen Beruf keine offenen Stellen vorhanden. Gerne können Sie aber die Möglichkeit der Initiativbewerbung nutzen.